gefahrene Kilometer heute: 49.18km
gefahrene Kilometer gesamt: 1917.73km

Wir sind immer noch in Pemuteran im Norden von Bali. Heute steht eine Schnorchel-Tour auf dem Programm. Unser Hotel betreibt auch eine kleine Tauchschule, wie quasi jedes Hotel hier im Dorf. Wir fahren mit dem Bus vom Hotel zum Hafen. Während der Fahrt denkt man sich, was das für ein Hafen sein soll, wenn man fast einen Geländewagen braucht um über DIESE Straßen zum Hafen zu gelangen. Aber wir sind angekommen und finden eine Hafenartige Anlage vor uns. Neben ein paar größeren Fischerbooten finden sich vor allem kleine Transportboote für die Touristen hier. Vor und nach uns verlassen immer mehr der kleinen Schiffe den Hafen und machen sich auf zum Schnorcheln und Tauchen. Wie auf einem kleinen Trampelpfad fahren die Boote erst die Bucht heraus und dann auf die kleine Insel zu.

Vor Menjangan angekommen verteilen sich die ganzen Schnorchler zum Glück etwas. Die ein oder andere Gruppe kam uns zwar noch entgegengeschwommen, aber im Großen und Ganzen hatten wir das Riff für uns. Neben dem Schnorchel-Guide waren noch 5 weitere in unser Gruppe. Für die erste Tour hat das Boot an einem fixen Punkt gewartet und wir sind erst 20min in die eine Richtung geschwommen, dann zurück.

In der Mittagspause gabs es einen kleinen vorbestellten Snack. In unserem Fall etwas gebratene Nudeln. Wir sind ein kleines Stück weiter gefahren. Dort gab es ein kleines Strandstück, bei dem wir für die Mittagspause an Land gegangen sind.Ich war extrem dankbar für den kleinen Landgang. Da ich nicht besonders seetüchtig bin hatte die Hinfahrt und dann auch noch das treiben auf dem Wasser ihr übriges getan um meinen Magen in ein Status des Unwohlseins zu verwandeln.

Nach der Mittagspause ging es an ein anderes Riffstück. Hier würden wir auf der einen Seite vom Boot ausgesetzt und an der anderen Seite wieder aufgenommen. Schon nach den ersten Minuten als wir für die Rückfahrt im Boot saßen deutet sich unser Schicksal für die nächsten Tage an. Unsere Rücken waren doch überraschend stark rot gefärbt. Das liebe Meer hatte sich den verschiedenen Schichten Sonnencreme habhaft gemacht. Es sollte der Sonnenbrand meines Lebens werden. Das würde ich aber erst einen Tag später so richtig genißen können.

An dem Abend hieß es dann mit allen einsalben was die Reiseapotheke zu bieten hatte.

cheers.
Sebastian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.