Fahrstrecke heute: 336mls (537km)
Fahrstrecke gesamt: 3375mls (5400km)

Hallo Freunde der leichten Unterhaltung.

Heute morgen sind wir in Sedona gestartet und weiter die 89A in den Süden in Richtung Hoover Damm und Las Vegas. Der Himmel sah schon sehr bedeckt aus. Regen war für diesen Tag zu erwarten.

Die 89A führt weiter durch kleine Städtchen wie z.B. Cottenwood. Wunderschön anzusehen, ähnlich wie Flagstaff sind diese Städchen sicherlich auch noch stark an diesen Cowboy-Tourismus ausgerichtet. Immer wieder finden sich kleine 50er Jahre Szenen an der Straße, wie z.B. alte Texaco-Tankstellen mit einem alten Cadillac.

Der nächste Teil der 89A ist definitiv nur für Motorradfahrer gebaut worden. Wir fahren mitten durch die Berge. Rauf, runter, links, rechts. Immer schön am Berg lang. Mitten in der Strecke liegt direkt im Hang des Berges ein kleines Dörfchen namens Jerome. Witzige kleine Häuser die direkt in den Hügel gebaut sind. Kleine enge Straßen direkt an den Häusern vorbei und alles über mehrere Ebenen. Wie ein süßes kleines italienisches Bergdorf. Richtig toll. Weil es hier bereits geregnet hatte und die Straße entsprechend nass war konnten wir die Kurven auf den Motorrädern leider nicht so genießen. Hier also die aktuelle Empfehlung an Motorradfahrer in den USA: 89A von Flagstaff bis hinter Sedona und durch Jerome.

Dann ging es wieder ab in die platte Wüste, eben in Richtung Las Vegas. Dabei sind wir über die alter Route 66 gefahren, die hier noch als „Historic Route“ beworben wird. Wie wir gerade gelernt haben geht das auf den Friseur Angel Delgadillo zurück. Zumindest diesen Stück konnte man keine besonderen Reize abgewinnen. Aber wir sind die Route 66 gefahren. Uns kamen natürlich auch geführte Motorradtouren entgegen – immer diese Touristen. Uns kam auch ein paar dieser ewig langen Züge entgegen die man an und zu aus den Filmen kennt. Der längste wir etwa 3km lang gewesen sein. 3 Loks die das Gespann zogen und zwei weitere die am hinteren Ende am schieben waren. Entlang der Route 66 sieht man viele kleine Städtchen, bzw. eher ehemalige Städtchen. Viele zerfallene Häuser am Rande der Strecke. Der Bau des Freeway 40 hat hier den Verkehr und damit den Fluss des Geldes schon maßgeblich geändert. Gerade das im Artikel genannte Seligman hat sich halbwegs gehalten. Touristische Aufmachungen an der Tankstelle und der Burgerbude mit 50er Jahre Elementen retten hier die Einnahmen.

Das hier immer noch viele Motorrads durchfahren merkt man wenn man mitten auf der Strecke beim Fotostopp Harley Schlüssel findet. Wir waren so freundlich die Schlüssel gut sichtbar am Zaun zu befestigen ( siehe Bilder ).

Und dann setzte auch der Regen ein. Wir standen gerade an einer Tankstelle (die mitten in dem Outback gleich mal 50cent auf den normalen Preis draufschlägt). Schnell noch in Regenklamotten eingepackt ging es die nächsten 50 Meilen unter Wasser weiter.

Nachdem es sich ausgeregnet hatte, waren wir schon fast am Hoover Damm. Ich habe noch nie einen so breiten und so klaren Regenbogen gesehen, wie hier in der Wüste. Leider habe ich kein Bild gemacht.

Dann der Hoover Staudamm. Vier Jahre Bauzeit ( 1931 – 1935 ) und ich wiederhole mich gerne: Wenn die Jungs hier etwas können, dann ist es Beton-Schütten. Der Damm besteht aus über 3,3 Millionen Kubikmeter Beton und wiegt mit dem verbauten Stahl über 6,6 Millionen Tonnen.

Dann ging es weiter nach Vegas: Alles was in Vegas passiert bleibt auch in Vegas. (siehe Bilder für Eindrücke)

cheers.
Sebastian

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