Miami hatten wir genug besichtigt, heute wurden endlich die Bikes abgeholt. Erstmal mit dem Shuttle zur Vermietstation – irgendwo hin wo man noch nie gewesen ist, aber mit den Bikes später wieder rausfinden muss – tolle Vorraussetzung.
Im Office angekommen ( das einzige, dass keine Klimaanlage zu besitzen scheint – ich beneide die Jungs wirklich nicht ) schnell noch ein paar Zettel ausfüllen ( Waschmaschine etc – kennt man ja ) und schon durften die Bikes endlich beladen werden und los gings.
Trotz guter Vorsätze hab ich mich dagegen entschieden die teuere Motorradjacke nicht anzuziehen. Ein entsprechender Hitzschlag wäre sonst sicher vorprogrammiert. Die im Durschnitt gefahrenen 45 bis 55 mph reichen nämlich nicht für eine ausreichende Kühlung während der Fahrt ( schon ohne Jacke nicht ) – egal, endlich los !
Weil nicht voll getankt, erstmal zur nächsten Tankstelle – erstes Abenteur, Fragen hilft, dann klappts auch mit der Kreditkarten-Zapfsäule. Wenn man schon nur fragend in die Gegend schaut kommt wirklich schnell jemand zur Hilfe – „Hey Jungs, was sucht ihr denn !?“ – und schon war der Weg zum entsprechenden Highway aus Miami erkärt ( wenn dann auch in der Ausführung noch nicht ganz optimal ).
Highway war gefunden, das richtige stand auf den Schildern, also erstmal raus aus der großen Stadt und die fahrerisch und landschaftlich schönerern Strecken heraussuchen. Die ersten 40 Meilen ging es aber dann doch noch über die schnöde Autobahn. Schafft was weg, ist aber nichts anderes als verbaut und betoniert. Dann endlich runter von der Interstate 95 rauf auf den Highway 1 – immer der Küste endlang, so ca. ab Palm Beach. Optisch wirklich ansprechend. Sogar die Fahrbahnmitte landschaftlich gestaltet und wirklich akurat gepflegt. Da muss irgendwo Geld sitzen. Links und Rechts vom Highway findet man immer wieder die verschlossenen Einfahrten zu den privaten Wohnsiedlungen wie man Sie aus dem amerikanischen Bildungsfernsehen kennt.
Für diese Strecke hat sich die Tour schon jetzt gelohnt. Kann ich wirklich nur empfehlen hier mal vorbeizuschauen.
Immer weiter den Highway hinauf findet man immer deutliche Spuren der US Immobilienkrise. Es finden sich an den Straßenrändern eine Menge leerstehender Gebäude. Aber trotzdem noch genügend Shoppingmeilen, Grills, Tankstellen und und und, sodass man sich wirklich fragt, wie eine solche vielzahl von Geschäften, so dicht aufeinander gedrängt, noch wirtschaftlich arbeiten können.
Egal – Stimmung ist super, amerkianische Küche ( noch ) lecker und billig.

Keep you updated,
Sebastian

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