Hallo und Humppa nach Deutschland,

die Motorradzeit nähert sich dem Ende. Heute morgen sind wir wieder aus Washington gestartet. Es ging die Route 1 in Richtung Newark hinauf, wo wir die Motorräder abgeben werden. Auf der Route lagen Baltimore und Philadelphia. Während meine Begleiter es vorzögen die Städte zu umfahren möchte ich zumindestens hindurchfahren, am liebsten fotographieren. Baltimore war nicht sehr fotogen, daher nur ein paar Schnappschüsse mit dem Handy während roter Ampeln. Balitmore haben wir ziemlich mittig durchquert, also Downtown zumindest gesehen, das wollten wir in Philadelphia nicht riskieren.

An einer Ampel hat uns ein freundlicher Mann aus dem Auto angesprochen ( ich nenne ihn mal Steve ). Ich habe ihn akustisch leider sehr schlecht verstanden. Aber was deutlich rüber kam war „Be carefull. Boom, boom, boom (Formt dabei die Hände zu Pistolen)“. Da wollten Lars und Christian dann nicht mehr die gleiche Strecke durch die Stadt fahren und wir haben eine etwas weiter außen gelegene Route gewählt ( und ich habe keine Fotos bekommen ). Die Alternativeroute führte uns dann definitiv durch die bessere Gegend. Großzügig geschnittene Grundstücke, nette Anwesen und vorbei an der Saint Joseph’s University. Die Uni belegt einen kompletten Straßenzug, und das ebenfalls mit ansehnlichen Gebäuden.

Ich kann mir eigentlich kein größeres Armutszeugnis für eine Stadt vorstellen, als wenn man vermeindlich Fremde ( evtl. auch Weiße ) in seiner eigenen Stadt so warnen muss. Aber vielen Dank an Steve, dass er es getan hat.
Wir leben also noch. Uns geht es gut.

Vormerken: Wenn die Serie „The Big Bang Theory“ es jemals nach Deutschland schaffen sollte: Bitte mal versuchen – sehr lustig.

Zitat des Tages ( Als wir im Motel nach dem Preis gefragt haben und uns der Preis nicht gefallen hat uns Lars sich freundlich verabschieden will ): „Thank you. We look where other.“

Keep you updated,
Sebastian

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