gefahrene Kilometer heute: 375km
gefahrene Kilometer gesamt: 2580km

Hallo und Humppa nach Deutschland !

Leider, leider müssen wir das Desert Outpost wieder verlassen. Die nächste Nacht sind sie bereits komplett ausgebucht und unsere Rundreise muss weitergehen.

Es geht durch die Wüste. Schon wieder. Über Schotterpisten. Schon wieder. Tagesziel heute ist Swakopmund. Eigentlich ist es nur ein Transfertag. Es liegt nicht viel auf der Strecke, außer der Strecke selber.

Wir fahren durch das Naukluft Naturschutzbegiebt. Tolle Landschaften, großeartige Farben und Formen. Das kann man leider nicht beschreiben. Interessant ist das am Eingang ein Warnhinweis vor Chamäleons steht. Gesehen haben wir keins … hahaha.

Zum Glück sind die heutigen Schotterpisten die meiste Zeit gut zu ertragen. Das letzte Stück geht jedoch wieder durch endlose Steppen und Wüsten. Das entschleunigt und macht den Kopf frei. Es geht einfach immer weiter gerade aus. Ab und an noch ein kleiner Hügel und jede Menge Sand und ein paar kleine Sträucher.

Irgendwann kommen wir in Walvis Bay an. Dem größten Hafen des Landes. Aus der Wüste kommend, die unendlich leer scheint, wirken die Indurstriegebiete um die Stadt dreckig und unaufgeräumt. Es ist eine komisches Gefühlt bzw. ein ungewohnter Anblick, dass obwohl man direkt am Meer ist dort kein Grün zu sehen ist. Es ist immer noch sehr trocken und alles scheint direkt in die Wüste gebaut zu sein. Auch zwischen den Häusern scheint immer der Sand durch, auf dem alles gebaut ist. Es gibt keinen richtigen Übergang zwischen Wüste und Meer.

Wir halten an der Strandpromenade von Walvis Bay. Es gibt hier jede Menge Flamingos. Allerding nicht ganz rosa, sonder vornehmlich in weiß. Aber sehr lustig anzusehen wir sie „tanzen“ um Insekten und Fische aufzuscheuchen:

Es geht 35km weiter zum Tagesziel Swakopmund. Inzwischen ist es schon sehr windig direkt an er Küste und auch ziemlich kühl geworden. Gerade einmal 15° zeigt das Thermometer noch an. Eine feste Heizung gibt es hier natürlich nicht. Aber einen kleinen Elektroheizer.

Und tatsächlich bekommen wir in unserer Lodge doch noch eine physische Version unseres Roadbooks ausgehändigt. Die lokale Reiseagentur hat es hierher bringen lassen. Auch alle Hotelvoucher eine Landeskarte und Brochuren der einzelnen Lodges sind dabei. Wäre schöne gewesen, das von Anfang an zu haben. Man war stets bemüht.

Swakopmund ist sehr deutsch. Die „Bergstr.“, die „Bismarckstr.“, das „Hotel zur alten Brücke“ oder Hotel „An der Welle“, lassen einen eher an ein Ostseebad denken, als an einen Ort in Namibia.

Zum Abendessen geht es in Kükis Pub. Auch dieser Laden wurde von einem Deutschen eröffnet und soll das beste Pub der Stadt sein. Der Laden ist auf jeden Fall bis auf zwei Plätze an der Bar voll.

Leider identifierzt man uns gleich als Deutsche und wird auch an der Bar auf deutsch angesprochen. Der Kellern ist allerdings von hier, spricht aber deutsch.

Für mich gibt es den Küki-Burger. In der Karte noch mit „I dare you!“ ausgezeichnet, weiß ich was damit gemeint war, als der 500g ?! Apparat vor mir steht. Bei weitem nicht der beste Burger. Aber satt macht er. Die Atmosphäre ist gut und die Mischung der Gäste interessant.

Neben uns setzt sich eine sehr, sehr kräftiger Herr, geschätzt Ende 50. Wir hatten ihn schon vor zwei Tagen gesehen. Als er am Straßenrand Rast machte. Er sprach uns auch gleich an, da er uns offensichtlich auch wiedererkannt hatte.

Vollgestopft geht es wieder zur Lodge. Morgen bleiben wir einen zweiten Tag hier. Es ist einmal sehr entspannt nicht jeden Tag die Sachen packen zu müssen.

cheers.
Sebastian

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