Tag 8, Kyoto. Beim groben einzeichnen der Strecke sagt er mir, dass ich Luftlinie 22.1km gegangen wäre. Wenn das nur Luftlinie ist verstehe ich warum ich mich nicht mehr bewegen will.

Heute habe ich hier in Kyoto einen Tempel und Schrein nach dem anderen abgeklopft. Das ist unglaublich was die dort gebaut haben und mit welchem Aufwand und Hingabe. Guter Tipp: Wenn man Tempel besucht, immer vorher nochmal die Socken auf Löcher kontrollieren. Wenn man das vergisst, kann es passieren das einen das selber peinlich berührt. Die Schuhe lässt man bei allen Tempeln draußen stehen.

In einigen Tempeln ist das Fotografieren expliziet nicht erwünscht. Neben der Grafik mit dem durchgestrichenen Fotoapparat findet sich auch eine durchgestrichene Farbpalette. Auch das Abzeichnen ist hier nicht erwünscht! Wie schnell soll das denn bitte schön passieren.

Jeder Tempel ist immer wieder aufs Neue faszinierend. Und wenn der Japaner etwas versteht dann von Tempeln bauen und Gärten anlegen. So z.B. der Garten des Heian Schreins.

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Glücklicherweise ist das Wetter hier in Kyoto deutlich besser für Parkbesuche geeignet. Sonne. Sonne. Sonne.

Auf jeden Fall auch einen Besuch wert: Der Nishimachi Market. Eine vielleicht 2km lange und 2,5m breite winzige überdachte Einkaufspassage mit kleinen Geschäften links und rechts, die so ziemlich alles an Lebensmitteln führen was man sich vorstellen kann und auch häufig gar nicht vorstellen will. Überall gibt es kleine Portionen für wenig Geld direkt auf die Hand und man kann sich herrlich durchfressen.

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Ansonsten gibt es von heute nicht viel zu erzählen. Das muss man leider gesehen haben. Deswegen vielleicht eher die zahlreichen Bilder von heute betrachten.

cheers.
Sebastian

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