Standort: Värnamo, Schweden
Tages KM: 979km
Gesamtkilometer: 6617km

Hallo und Humppa nach Deutschland,

der letzte Stopp auf dieser Reise ist erreicht. Landschaftlich sieht es schon so aus als könne es Deutschland sein, natürlich noch nicht zu vergleichen mit den Flachlandebenen Dithmarschens, aber auf jeden Fall schon mal wieder wie Zivilisation. Inzwischen haben die hier sogar wieder Mc Donalds. Der Süden des Landes ist eindeutig viel stärker belebt.

Die kleinen Städte und die Landschaft von Schweden ist immer noch toll, aber ich bleibe final dabei: Norwegen ist das tollste Land der Reise. Vor allem weil man heute schon sehr gemerkt hat, dass Schweden uns loswerden will. Den halben Tag hat es geregnet, was kein angenehmes Fahren ist, und es gab sogar Hagel, was noch weniger Spaß macht. Damit haben wir dann auch so ziemlich das komplette Wetter einmal auf der Tour durch ( ein wenig Schnee lag schließlich auf dem Nordkap noch rum – das zählt ).

Ein klassisch schwedisches Hobby scheint das Restaurieren von alten Autos zu sein. Ich habe noch nie so viele gut erhaltene Oldtimer fahren, und auch häufig parkend gesehen wie hier.

Mein Highlight des Tages war aber natürlich die Sichtung meines ersten freilebenden Elches – Elchin, um genau zu sein. Leider habe ich die gute Dame nur von der Autobahn aus gesehen, neben der sie am Grasen war. Deswegen war auch leider kein Foto mehr drin. Aber ich habe wenigstens einen Elch gesehen – Fuck Yeah.

Auf der Suche nach einem Campingplatz waren wir zuerst einer anderen Beschildung gefolgt. Nachdem links und rechts der Straße Hinweisschilder mit sowas wie „Militärisches Sperrgebiet“ standen, obwohl die Infotafel an dieser Stelle noch einen Campingplatz auswies, fanden wir etwas später noch eine Art Herrberge. Was genau das sein sollte konnten wir nicht entziffern aufgrund mangelnder Schedischkenntnisse. Während Lars auf dem Weg zu der Rezeption war, habe ich Sven kennengelernt. Sven sagte mir, dass die Rezeption leider schon um 6 zu macht und sonst habe er auch noch keinen auf dem Gelände gefunden. Aber bei dem Gebäude dort sei die Tür offen gewesen und die Räume wären alle leer. Man müsse eben nur sein eigenes Bettzeug mitbringen. Während wir den nächsten Platz suchten, wuchtete Sven gerade sein Bettzeug zu seiner Frau in das Haus durch das offene Fenster …

cheers.
Sebastian

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