Hallo und Humppa! nach Deutschland,

heute war Grand Opening. Tom und John begrüssten die Massen in dem voll besetzten Saal des Ebay Gebäudes. Hier sind doch mehr Teilnehmer als ich gedacht hatte bzw. bereits gestern beim Hands on anwesend waren, die Veranstaltung ist inzwischen auch ausgebucht.
Heute ging es auch gleich weiter mit den netten Presenten. Auf den Stühlen lagen Sonnenbrillen aus“[..] than you look like the King.“ (Tom Ortega), die doch stark an Elvis erinnerten ( Bilder folgen sobald das funktioniert ). Nachdem die beiden also ein Bild mit lauter „Kings“gemacht haben, reichte Tom das Wort weiter an Mark Anders von Adobe.

Mark gab einen Überblick über die Entwicklung von Flash und Flex, beginnend beim Flash Player 7, und was und wie Adobe heute an die Flash/Flex Community kommuniziert – nicht wirklich spannend. Für die, die sich noch nicht ausgiebig mit dem Flash Player 10 beschäftigt haben wurde es allerdings um so interessanter als Mark an Justin Everett Church, seines Zeichens verantwortlich für die Entwicklung des Flash Players, weitergab. Denn nun gab es nach einem kurzen Überblick über den aktuellen und nächsten Flash Player wunderschöne Demos von dem was der Flash Player 10 so alles zu bieten hat. 3D Effekte waren ja schon fast langweilig, aber wenn mehrere Kuben mit wild durch den Raum rotieren und auf deren Seiten Videos laufen die Filtern in Echtzeit manipuliert werden, dann ist das schon etwas was von Leistungsfähigkeit und den Möglichkeiten des Players überzeugt. Das gleiche gilt für das Speichern von Dateien aus dem Flash Player im lokalen Filesystem und dem Laden von eigenen Filter, ebenfalls aus dem lokalen Filesystem. Er wusste ganz genau wie er das Publikum in seinen Bann bekommen konnte, und ich freu mich bereits auf seinen Vortrag am Mittwoch, wenn es dort mehr zum Thema FP10 geben wird.
Zurück zu Mark ging es nun um die neue Zeichen-API in der nächsten Flash/Flex/Player Generation. Im Grunde handelt es sich dabei nur um eine deklarative Auszeichnungssprache für Grafiken, ich definiere also Grafiken durch XML. Weil ein Unternehmen names Degrafa im Grunde genau das gleiche mach, hat man sich bei diesem Thema zusammengetan. Besonders neu ist die Idee freilich nicht, Grafiken zu deklarieren, siehe SVG. Aber vielleicht schafft es ja Adobe mit seinen Plattformen dem ganzen eine entsprechende Größe zu geben. Format und Spezifikationen sind freilich Open Source. Das passende Format geboren ( Extension hab ich vergessen ). Flex, Thermo, Photoshop und dann sicher auch bald der Rest der Suite verstehen sich auf das Format. Unterstützung bei diesem Teil lieferten die Kollegen von Degrafa.
Zurück zu Mark – jetzt ging es nochmal schnell um Flex 4 ( Codename: Gumbo ). Cool ist die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Adobe Tools und die verbesserte Trennung der verschiedenen Abteilungen.

  1. Wir – die Designer – erstellen unsere Mockups in Photoshop – wo sonst.
  2. Wir – die Designer – öffnen unser PSD-File in Thermo und lassen die erkannten Ebenen in entsprechende Funktionselemente konvertieren. D.h. Layer X mit Grafik Y wird zu einem Button, usw.
  3. Wir – die Entwickler – bekommen das Thermo Projekt von unseren Designer und benutzen es nicht als Application sondern nur als Skin. Den mit Flex vier kommt die verbesserte Trennung von Code und Design. Auf die Skin-Files von den Designer ( die sich natürlich noch ändern können ) kommt nun unser Code in anderen Dateien hinzu, die damit dann gleich viel übersichtlicher werden.

Man wird sehen ob und wie sich Thermo wirklich durchsetzen wird. In Zeiten von HTML nannte man das Dreamweaver um den Designer WYSIWYG-Editoren an die Hand zu geben. Aber die Möglichkeiten der Designer sind damit sehr eng an die vorgegebenen Möglichkeiten des Editors gebunden. Wir verbleiben also mit Spannung auf die finalen Versionen …

cheers,
Sebastian

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