Einen Sandstrand gibt es hier nicht. Vermutlich ist die Insel geologisch gesehen noch zu jung. Hier gibt es vor allem mittlere bis große Kieselsteine. Das macht das Liegen ein klein wenig unangenehmer, aber es geht. Deutlich unangenehmer ist hier die Fülle an Personen. Der Strand ist nicht sehr groß. Vielleicht 1km in voller Länge. Die Hälfte davon ist aber bereits durch Strandclubs fest belegt. Dort kann man dann dicht an dicht auf der Liege unter dem Sonnenschirm liegen und sich mit Cocktails bedienen lassen. Eine Nicht-so-mein-Fall-Massenabfertigung. Leider sind die freien und weniger belegten Strandabschnitte bei denen man mehr als 50cm Raum hat die, die eher die ganz großen Steine als Untergrund bieten. Leider noch kein ideales Stranderlebnis.

Zum Strand hinter sind wir aber nicht zu Fuß, sondern mit der Gondelbahn. Hier steht im Ort ein Skilift. Das macht bei der Temperatur die Fahrt von der Ortsmitte auf 220m zum Strand deutlich erträglicher. Diesen Luxus kann man sich gönnen. Die Gondel ist bestimmt die erste die ich bewusst sehe die nicht von Dopplmayer ist. Ich bin da eindeutig von Skiliften vorbelastet.

Damit wir nicht nur am Strand rumhängen haben wir uns schon mal für die nächsten Tage eine Ätna- Tour gebucht. Mit dem Bus werden wir im Ort zum Ätna fahren, soweit die normalen Straßenbusse eben fahren. Von dort geht es dann wohl mit der Gondel noch weiter rauf auf den Gipfel. Wir werden also noch ein wenig auf dem etwa 3.300 Meter hohen aktiven Vulkan ein wenig wandern gehen.

Zum Abendessen geht es noch einmal in den Ort. Wenn das Angebot groß ist, dann fällt die Entscheidung schwerer. Wir nehmen eines der kleineren Lokale in einer Seitenstraße. Leider voll in die Touri-Falle getappt. Morgen muss dann leider über das Internet gründlicher recherchiert werden. Das Essen war ok, aber nicht besonders. Wir sind satt, das Leben ist gut.

cheers,
Sebastian

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