Hallo nach Deutschland,

der Dritte Tag der Reise und der erste richtige Tag in Stavanger. Heute heißt es erstmal: Urlaub. Das bedeutet vor allem Ausschlafen. Wir haben ja eine kleine Appartmentwohnung. Keiner der uns hier stört. Da muss man nicht zeitig aufstehen.

Heute heißt es zu Fuß die Stadt zu erkunden. Da die Stadt nicht soo groß ist kann man alles Sehenswerte auch an einem Tag bequem ablaufen. Davon ausgenommen sind natürlich Museumsbesuche oder Ähnliches. Mal gucken ob man soetwas noch einmal später dran hängt.

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Distance: 0km

Man fällt ziemlich schnell über viel Streetart. Man trifft eigentlich gar nicht auf Schmierereien. Keine Tags an den Wänden oder nur sehr wenige unter den Brücken in der hässlichen Ecke der Stadt. Meistens aber sind die Kunstwerke wirklich kunst- und liebevoll angelegt. Ein paar Künstler erkennt man auch durch die Stadt hindurch immer wieder. Was die eine Kachel auf einer Treppe mit einem Foto einer Person darstellen soll, weiß ich aber nicht (vgl. Bilder).

Die Stadt liegt komplett am Wasser. An einem Fjord genauer gesagt. Für das offene Meer bedarf es noch ein paar Meter in den Norden, bevor der Fjord in die Nordsee mündet.

Der Hafen scheint aber trotzdem recht tief zu sein. Dort liegt ein Kreuzfahrtschiff. Das irgendwie ein wenig unwirklich aussieht, weil es in diesem kleinen Ort irgendwie alles überragt, auch wenn direkt daneben die Altstadt beginnt, die auf einem kleinen Hügel angelegt ist.

Der älteste Teil der Stadt besteht aus tollen kleinen weißen Holzhäusern. Die für die Touristen auch die äußerlich best gepflegtesten Gebäude der Stadt sind. An verschiedenen Ecken der Altstadt riecht es noch nach frischer weißer Lackfarbe. Aber es sind wirklich süße kleine Häuser … mit einem Kreuzfahrtschiff-Riesen im Hintergrund.

Man kann gut einkaufen. Man könnte gut einkaufen. Überall gibt es nette kleinen Läden für guten Geschmack. Das ist ja subjektiv. Vieles, das meinen Geschmack trifft.

Einkaufen ist hier aber vor allem anderen: teuer. Die meisten Lebensmittel haben wir über die Grenze mit ins Land gebracht. Ein paar Sachen mussten dennoch besorgt werden. Eigentlich ist so alles an Grundnahrung im Schnitt einen Euro teurer. Fleisch und Käse meistens noch mehr.

Viel mehr kann man spontan über diese Stadt gar nicht schreiben. Vielleicht gehen wir nochmal ins Konservenmuseum. Noch vor 50 Jahren oder so kamen 50% der gesamten norwegischen Konservenproduktion aus diesem Ort.

Die Promenade ist nicht sehr lang. Es gibt im Hafen einen kleinen Abschnitt von vielleicht 500m an dem sich jede Menge Restaurants dicht an dicht drängen. Alle sehen sie sehr gut aus und auch wieder geschmackvoll eingerichtet. Auf die Preisliste haben wir bewusst noch nicht geschaut.

Ein hab ich noch: Die Dichte an Elektro-PKW ist hier sehr hoch. Bereits in 5,5 Jahren im Jahr 2025 erlaubt Norwegen keine Neuzulassung von Verbrennungsmotoren mehr zu. Bereits heute liegt die Rate an Elektrofahrzeugen bei Neuzulassungen bei 58,x% Das sieht man auch auf der Straße. Gefühlt jedes vierte Auto hier ist ein Elektroauto. Alle anderen sind sehr große SUVs von BMW oder Audi. Das vielleicht nicht ganz. Aber auch der Anteil ist überdurchschnittlich hoch.

cheers.
Sebastian

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