Hallo nach Deutschland,

Der erste Tag der Norwegen Reise findet noch nicht in Norwegen statt. Arbeitsvorbereitung sozusagen. Es kann ausgeschlafen werden. Denn das Ziel des Tages heißt heute erstmal nur Lønstrup. Der Ort ganz im Norden Dänemarks ist unser Zwischenstopp. Morgen früh geht es dann mit der Fähre von Hirthals nach Kristiansand.

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Distance: 0km

In Lønstrup haben wir uns für eine Nacht in einer kleinen Hütte auf einem Campingplatz eingemietet. Der Ort liegt direkt am Meer und es sind dann nur noch 25min bis zur Fähre am nächsten Tag.

Der Tag heute besteht also erstmal aus viel gerade Straße. Vorerst die A7 in Richtung Norden. Natürlich bleiben hier 1,5 Stunden im Stau hängen. Dann immer weiter die E45 und E39 einmal durch Dänemark bis in den Norden. Die Hektik der deutschen Autobahn vergeht auf den dänischen Schnellstraßen zügig. Irgendwie haben alle mehr Zeit oder es haben sich alle nur mehr an die Höchstgeschwindigkeit angepasst. Die Höchstgeschwindigkeit erreichen die meisten hier aber nicht. Wie gesagt, man ist entspannt.

Wir erreichen unseren Campingplatz gegen 18h. Der Campingplatzbesitzer ist ein sehr netter Mensch. Wie alle Dänen die ich vom Campingplatz kenne. Wir werden erneut für unser Englisch gelobt. Langsam glaube ich auch immer mehr an das deutsche Bild mit Tennissocken in Adidas Badeschlappen. Er zeigt uns unsere kleine Hütte. Die einfach wirklich toll gemacht ist. Eine kleine Küchenzeile mit elektrischer Kochplatte, aber ohne Wasser. Das werden wir aber nicht nutzen. Das Bett wäre im Übrigen 2,10m lang, zwinckert er mir zu …. und wir hätten genau einen deutschen Sender. Darauf war er irgendwie stolz. Aber es stimmte gar nicht – wie ein Test gezeigt hatte.

Es reicht noch für eine Runde zu Fuß einmal durch den Ort und eine Runde am Strand entlang. Der Ort erinnert mich an meine ersten Ferien in Dänemark. Ein kleiner Ortskern mit einem Spar und einem Bäcker. Rundherum viel Platz in den Dünen. Viel Sand. Und immer vereinzelt diese typischen dänischen Ferienhäuser aus Holz. Eine Terrasse mit Holzzaun drumherum. Und überall dieses Dünengrass.

Heute ist es allerdings für Anfang Juli etwas kälter und windiger als in meinen Kindheitserinnerungen. Der Strand ist an den meisten Stellen hier eine Steilküste. Man kommt hier nicht überall ans Wasser hinunter. Wir gehen also oben entlang. An ein paar Stellen scheint es Erdrutsche gegeben zu haben. Vielleicht sehen die Häuser in der ersten Reihe deswegen häufig leer und verlassen aus? Der Wind weht kräftig. Das führt vor allem zu viel Sand in den Haaren, hinter und in den Ohren und im Mund. Es knirscht den ganzen Weg zurück zum Campingplatz.

Zu Abend gegessen wird aber in der örtlichen Pizzeria. Dort sitzen wir Draußen unter dem Heizpilz …

cheers.
Sebastian

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