Hallo und Humppa !

Standort: Loh / Deutschland / NRW
Tages KM: 427.00
Gesamtkilometer: 427.00

Wie immer kann man sich auf das Wetter voll und ganz verlassen. Als wir um 10.32 Uhr in Eddelak gestartet waren hatten wir noch ein typisch Dithmarscher Mischwetter. Also wir vorsorglich alles angezogen, was im Schrank zu finden ist. Weiter zur Elbfähre nach Wischhafen. Kaum hat man die Elbe passiert wird das Wetter nicht nur ein bischen besser sondern gleich regelrecht sonnig. Dicke Klamotten schön gedacht aber nun regnete es bei strahlender Sonne und sicher über 20 Grad eher von Innen.

Später gesellte sich zum dem ansonsten fast perfekten Wetter allerdings ein doch recht böhiger Wind. Weil man sich aber hier nicht so recht festen Boden leisten kann, trug der Wind Wesentlichen dazu bei, dass Sand von den Feldern über die Straßen geweht wurde. Regelrechte Sandstürme sorgen dafür das es zumindest bei mir trotz geschlossenen Helms zu Knirschen in den Mundhöhle und tränenden Augen kam.

Wir haben eigentlich keine Tagesziele. Aber die erste Nacht wollten wir eigenltich in Altena verbringen. Dort gibt es nämlich auch eine Burg ( ich glaube das war ja die Burg in der auch Peter Lustig mal eine Folge nach einem Geist gesucht hat – irgendwas mit Filmtricks oder so ) und in dieser Burg gibt es auch eine Jugendherberge. Dies soll sogar die erste Jugendherberge der Welt gewesen sein. Wie auch immer, wir kommen da an ( Stadt ist wunderschön, tolle kleine verwinkelte Gassen, macht super viel Spaß da mit dem Mopped durchzufahren ) und … Jugendherberge nicht besetzt. Auch am Telefon meldet sich nur der AB. Tolle Wurst. Na gut. Dann eben weiter zum nächsten Campingplatz. Das alte N95 rausgekramt. Campingplatz suchen. Hinfahren. Gibts nicht mehr! ( Mal abgesehen davon, das Lars Navi mal echt interessanten Routen ausspuckt. Fahrerisch auf jeden Fall reitzvoll. Versuch 2. Das gleiche Drama. Updatehieße das Zauberwort.

Also anhalten und mal fragen wo es hier denn einen Campingplatz gibt. „Keine Ahnung. Sonst einfach an der Talsperre wild übernachten.“ – ok. Wenn das das offizielle Aussage eines Einheimischen ist, dann man zu. Hinfahren. Angucken. Alles verboten und auch sehr überlaufen. So toll zum wild Campen ist das auch nicht. Aber die Wanderwegkarte zeigt zumindest einen Campingplatz gleich um die Ecke. Hingefahren. Wunderbar. Hier sind wir jetzt in Loh, NRW. Wir haben außerdem Steve ( Name nach Vergessen von der Redaktion frei erfunden ) kennengelernt. Steve kommt eigentlich aus Tönningen und erkannte daher unsere Kennzeichen. Er lebt aber schon seit 50 Jahren nicht mehr da, sondern hier auf dem Platz.

Zelt aufbauen. Klappt ganz gut. Ab morgen sollten wir die Zeit stoppen. Die Dithmarschenflagge ist angebracht. Nur um die Besitzverhältnisse deutlich zu machen. Werden Sie aber wieder reinholen. Sonst wird das begehrte Stück nur geklaut.

Lars hat sogar einen Gaskocher mit und kocht uns Buchstabensuppe. Sehr lecker. Ich denke ich werde auf der Tour abnehmen.

cheers,
Sebastian

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