Hallo nach Deutschland,
heute melden wir uns tatsächlich aus dem europäischen Ausland. Aus Österreich. Genauer gesagt befinden wir uns inzwischen im Süden Österreichs, am Millstätter See. Wir sind heute also quasi von See zu See gefahren. Hatte ich vorher auch noch nie gehört. Den Platz haben wir uns auch erst gestern unterwegs ausgesucht und sind hergefahren.
Heute sind wir aber nicht nur gefahren. Wir sind auch einmal richtig ausgestiegen und zwar in Salzburg. Bisher hab ich es nie geschafft hier einmal anzuhalten oder mir die Stadt anzusehen. Das müssen wir heute einmal nachholen.
Stadtbesuche sind mit einem etwas größeren Gefährt ja immer so eine Sache, ob man da auch einen vernünftigen Parkplatz findet. Aber wir hatten trotz mangelnder Ortskenntnis Glück. Es gab hier einen großen Parkplatz, auf dem wir auch mit dem Camper untergekommen sind.
Dann unternehmen wir erst einmal eine wirklich kleine Runde zu Fuß durch die Stadt. Bestes Wanderwetter für so einen Ausflug. Zu Fuß durch die Altstadt, vorbei am Schloss, an Mozarts Geburtshaus und am Dom. Zurück schlendern wir noch ein wenig an der Salzach vorbei.
Zwischendurch gibt es noch ein kleines Eis auf die Hand und alle in der Reisegruppe sind glücklich. Salzburg ist schon eine sehr schöne Stadt. Hier könnte ich gerne nochmal hin. Auch außerhalb vom Motorradfahren bin ich eigentlich gerne in Österreich.
Schließlich geht die Fahrt weiter. Wir wollen ja weiter in diesen Süden. Das gelobte Land voller Sonne, Sand und Meer. Wobei wir noch gar kein echtes Reiseziel haben, sondern erstmal der Nase nach fahren, bzw. höchsten ein oder zwei Tage im Voraus planen.
Unser Tagesziel liegt heute am Millstätter See. Wir haben eine schöne kleine Parzelle auf dem Campingplatz bekommen mit ausreichend Platz vor unserer Tür. Der See liegt nicht direkt davor, aber das ist gar nicht so schlimm. Erstmal sind wir hier sehr glücklich und richten uns ein.
Wir haben den Camper nun schon unsere erste Woche. Langsam sind wir richtig heimisch in unseren fahrenden vier Wänden und angekommen. Die Handgriffe sitzen auch schon deutlich besser. Der Camper ist schneller aufgebaut und betriebsbereit. Und so genießen wir einen weiteren Abend und Essen in unserer eigenen Küche. Ich finde diese Art zu Reisen sehr großartig, hatte ich das erwähnt?
cheers.
Sebastian


