Fahrstrecke heute: 379km
Fahrstrecke gesamt: 1010km

Hallo und Humppa! nach Deutschland.

Norwegen ist sooooo der Wahnsinn. Abgesehen von einem kleinen Streckenabschnitt hatten wir wirklich Glück und eine gutes Händchen mit der Auswahl der Straßen. Es gab sehr schöne Flecken zu sehen und auch sehr spannende Straßen zu befahren.Meine aktuellen Straßenempfehlungen für die Südnorwegische Küste sind in aufsteigender Reihenfolge die 401, 411 und die 306, jeweils auf der Karte später nachzusehen.

Das die Straßen teilweise sehr eng und kurvig sind scheint den Anwohnern gar nicht mehr aufzufallen. Hier wird sich teilweise mit einer sehr beachtlichen Geschwindigkeit um die Kurven bewegt und mit einer Präzision zwischen dem Berg und dem gegnerischem Außenspiegel vorwärtsbewegt, dass es beängstigend und beeindruckend zu gleich ist.

Kurz bevor wir auf die 306 gefahren waren gab es noch eine kleine (Foto-) Pause. Hier haben wir dann auch noch den verbotenen Weiher, bekannt aus dem Herrn der Ringe gefunden, zumindest kam es einem so vor (siehe Bilder).

Wieder auf der Straße folgte ein vielversprechendes Hinweisschild: ACHTUNG (das war an dem Tag auch der Wortlaut der Titelseite einer norwegischen Tageszeitung, nachdem die deutschen WM Damen Schweden weggeputzt hatten und nun gegen Norwegen antreten sollen – zurück zum Thema: Warnhinweisschild ):

  • Sehr enge Straße
  • Sehr kurvige Straße
  • Schlaglöcher

Was war das für eine großartige Straße. Sicher war das nichts für Rennziegen, aber mit ein wenig Federweg hat man sich schnell gefühlt wie die ersten Pilger, die eine Achterbahn erforschen. Schnelles Fahren war gar nicht möglich, aber das kam einem auch gar nicht so vor. So sehr kurvig und verwinkelt war die Straße und ständig gab es neue Kombinationen zu entdecken!

Am Tagesende führte uns die Strecke auf die Fähre nach Moss. In Moss scheint es auch nach längerer Stadtdurchfahrt nur 2 Hotels zu geben um dem dunklen Himmel zu entfliehen.

Der wirklich sehr, sehr freundliche Empfangschef, den man ohne nähere Betrachtung als Computerspieler und Kinderpornokonsument eingestuft hätte, hatte uns dann auf Nachfrage noch erklärt, dass eine Investition in Norwegen in eine Klimaanlage doch eher ungewöhnlich wäre. Zumindest für 364 Tage im Jahr.

cheers.
Sebastian

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