Hallo und Humppa! nach Deutschland,

mit leichter Verspätung hier ein kleiner Eintrag zu Tag Zwei der Adobe MAX Konferenz in Mailand:

Session Block 1 – 09:00 Uhr:
Erster Versuch: „Developer Best Practices with Flex“ – James Polanco, Aaron Pedersen. Eigentlich hatte ich erwartet, dass unter diesem Titel weigstens ein paar nützliche Tipps im Umgang mit Flex um die Ecke kommen die sich in der Praxis bewährt haben die man evtl. nicht kennt. Leider war der Vortrag dann aber eher der Gestalt: Es gibt den Flex Builder und da kann man drin Programmieren und wir sind toll und haben Thermo alias Catalyst schon vor einem halben Jahr bekommen und das ist dann toll um mit Designer zusammenzuarbeiten. Also bin ich nach 10 Minuten bereits gegangen.

Versuch Zwei: „Agile Testing of Enterprise RIAs with Flex and LiveCycle ES“ – Francois Le Droff. Auch hier war die Erwartung wieder mal hoch. Ich habe noch kein „richtiges“ Projekt mit LiveCycle gemacht von daher gäbe es in der Session sicher was spanendes neues zu sehen. Leider auch hier nichts wirklich Revolutionäres. Wer am Tag vorher den Vortrag zu Flex Testing gesehen hatte wusste mehr zu dem Thema als in dieser Session vermittelt wurde. Das Thema LiveCycle wurde im Wesentlichen bei den Beispielen aus einem Projekt aufgegriffen

Session Block 2 – 10.30Uhr:
General Session – Ganz großes Kino. Da wir es ja leider nicht rechtzeitig zur Keynote geschafft haben kann ich nicht sagen wie diese ausgesehen hat und as dort bereits erzählt wurde. Aber in der großen General Session am Dienstag würde dann nochmal so richtig schön inszeniert. Die große Adobe-Agency besuchte die verschiedene Bereiche „Design“, „Developement“ und demonstrierte die toll die verschiedenen Adobe Produkte zusammenarbeiten und was es teilweise für tolle neue Features es gibt. Also nichts wirklich großrtiges neues ( und sogar Dreamweaver durfte nochmal auf die Bühne ) aber sehr nett gespielt und eine tolle Übersicht. Im Zentrum natürlich Gumbo ( Flex Builder 4 ) und Flash Catalyst.
Zumindest mir neu war aber, dass es ein entsprechendes Plug-In für VisualStudio geben wird um Flex zu entwickeln. Ebenso eine passende Anbindung von .Net an AMF. Wer braucht da noch Silver… what ever … sth. Dann endlich mal wieder Mittag essen ;-)

Anatomy of a Seriously Sophisticated Adobe AIR Application – Fiat vermarktet Umweltschutz mit Adobe AIR:
Die Agentur die Fiat ( Autohersteller ) bei der Umsetzung eines sehr netten Projektes geholfen hat stellte das Projekt vor. Und zwar hat Fiat in den aktuellen Modellen anscheinend ein entsprechenden Datenlogger für Geschwindigkeit, Schaltvorgänge und ähnliches eingebaut. Der Kunde kann nun einen USB-Stick in den Wagen stecken der daraufhin alle Daten dort ablegt. Am anderen Ende der Kette steht der Endkunde der den Stick über seinen Rechner mittels AIR-Application auswerten kann. Ein Webservice wertet die Daten aus und der Kunde erhält einen Driver-Index sowie Tipps zum Verbessern seiner Fahrweise u.v.m. Wer mag kann auch an der entsprechenden Fiat-Community teilnehmen und sich mit den Fahrweisen der anderen Mitglieder „messen“.

Session Block 3:
Versuch 1: Case Study: Raiffeisen Bank.
Das größte Problem bei der Auswahl von Sessions ist natürlich die wirklich guten Redner und interessanten Themen hinter dem Titel zu finden. Dieser gehörte für mich leider nicht dazu. Eigentlich habe ich eine spannende Session mit vielen Sicherheitsproblematiken im Bankenbereich erwartet, allerdings mehr aus entwicklersicht und viel weniger aus Sicht des Projektmanagers. Es ist sicher für den Bankenbereich sehr ungewöhnlich so offen für neue Technologien zu sein, aber mehr Technik als Oberfläche wäre toll gewesen. Left after 10 min.

Versuch 2: Architecture 4.0
Nicht für jeden sind die Änderungen der Architektur hin zu asynchronem Datenaustausch so neu wie für diesen guten Mann ( und nicht jeder findet die Vielzahl von Word-Art-Grafiken wirklich gut designt ). Left after 8 min.

Versuch 3: Scaling up to the Sky – streaming the largest events on the plant with Flash Media Player.
Das was ich mitbekommen habe war Flex-technisch nicht neu, aber die Zahlen und die Problematik war schon beeindruckend. Es ging um das Streaming der Olympischen Spiele für einen japanischen Fernsehsender. Gerechnet wurde für 1 Mio. Enduser. Das macht in der Endsumme 1Tb Daten pro Sekunde was wiederum 800 Server verlangt die dann binnen kürzester Zeit auch wieder mit Daten gefüttert werden müssen, was wiederum die Datenmenge erhöht.

Ich muss jetzt zum Bus der uns zurück in die Heimat bringt, weiteres zu heute wird folgen. Wir sehen uns Montag beim Meeting.

cheers,
Sebastian

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