Hallo und Humppa! nach Deutschland,

wieder einmal als Live-Reporter tätig, kommen die Berichte dieses mal aus Mailand. Hier findet zur Zeit die Adobe MAX – Adobes Haus und Hof Werbe-Messe. Hier im Convention Center nicht ganz im Stadtkern von Mailand tummeln sich um die 1300 Teilnehmer aus Europa und anderswo.
Fabi hatte ja bereits geschrieben, dass wir das große Glück hatten mit dem sehr cool designten MAX Bus anreisen zu dürfen. Wenn man einmal von dem wirklich schlimmen Schnee rund um die Alpen absieht – was für die aus Hamburg anreisenden zu einer Fahrzeit von knapp 28 Stunden führte – eine durchaus andere Art der Community-Aktivität.

Bestens versorgt mit Essen und Getränken ging auf die über 1600km lange Reise durch Europa. Natürlich so gut es ging mit Internet versorgt, auch wenn die Technik nicht immer mitspielen wollte. Mit einer kleinen Verspätung in München angekommen luden wir die letzten Mitfahrer ein, bevor es über die Alpen richtung Mailand gehen sollte. Schneeregen und entsprechend schlechte Straßenverhältnisse sorgen dafür, dass wir es leider nicht mehr rechtzeitig zur Keynote geschafft haben. Alles in allem aber eine Fahrt die man einmal mitgemacht haben muss – allein um seine Fähigkeiten im Wii-Spielen während einer Busfahrt zu verbessern.

Der erste Vortrag nach der Ankunft wurde dann „Here be Pixels“ von Mario Klingmann. <head>-„Besucher“ kannten den Vortrag evtl. bereits, der durch eine flüssigere Übertragung allerdings noch einmal deutlich an Eindruck gewonnen hat. Es ging also wieder darum „Wie lesen ich 3D-Barcode mit dem Flashplayer ein.“. Grob vereinfacht einfach nur genial. Es toll zu sehen, dass Vorlesungsinhalte des Stuidums doch realen Nutzen haben – auch wenn man es nie glauben wollte. Ebenso unglaublich ist die Performance des Flashplayers bei der Echtzeitbilderfassung. Versprochen wurde der hunrigen Meute Code und Beispiele sobald eine releasefähig Codebasis vorliegt. Man sollte also gespannt bleiben.

Es ging weiter mit der „Adobe RIA Roadmap“. Zeke Koch und Tim Buntel stellen vor was uns Adobe demnächst bescheren will wenn es um den Sektor RIA geht. Spannendes gabs hier nicht zu berichten. Im Wesentlichen wird immer noch die Integration der verschiedenen Adobe Produkte vorangestrieben und natürlich Thermo, das nun ganz offiziell Flash Catalyst heißt und einen irgendwie an Grafikkartentrieber erinnert. In einem kleinen Nebensatz, der um die Integration von C++ -Code in Flex ging, wurde dann noch angedeutet, dass morgen wohl Quake im Flash Player gezeigt würde – wir werden berichten.

Flex Testing – Michael Labriola:

Michael hat eine sehr kühle Art zu präsentieren. Aber das klappt bei ihm ziemlich gut und man nimmt ihm auch wirklich ab, dass er den Durchblick hat von dem was er erzählt. Und das ist in diesem Fall wirklich so. Nicht nur, dass er häufiger mal Autor von den bekannten Flex-Büchern für Adobe ist – nein er hält auch gerne noch Vorträge deren Themen häufiger wechseln. Auf der 360° ging es noch übers Databindung ( Jens hatte diesen Vortrag ja bereits für uns aufgearbeitet ). Hier ging es heute um Flex Testing. Angefangen beim Unit-Testing, das im wesentlichen dem Entwickler selbst obliegt und quasi direkt die Ausgaben/Funktionsweisen von Methoden testet ( passende Frameworks: Flex Unit, FUnit ). Weiter mit dem Intergrational Testing – wie arbeiten verschiedene Funktionsblöcke zusammen. Auch hier darf der Entwickler selber ran ( passende Frameworks: Flex Unit, Visual FlexUnit ). Schließlich gelangt man zu dem Systemtest, der die komplette Anwendung aus der Sicht eines Users testen sollte. Auch hier gibt es wieder viele, zumeist teuer Frameworks z.B. RIATest. Über den Sinn von automatisiertem Test braucht man sicher nicht wirklich diskutieren, auch wenn man eigentlich nicht müde werden darf es immer wieder zu erwähnen – man macht es ja selber so oft ;-)

Die letzte Session bestritt Carlos Ulloa. Der Autor und Gründer zu Papervision stellte in einem schnellen zusammenschnitt anhand eines aktuellen Projektes verschiede Möglichkeiten von Paparvision und den dahinterliegenden Workflow vor. Auch hier überzeugt die Performance des Flashplayers der einen kleinen Truck, einen Schriftzug aus verschiedenen Buchstaben und eine Physikengine wunderbar zusammenspielen lässt und den Truck die Buchstaben umstoßen oder überrollen lässt, dabei physikalisch korrekt abfedert und Lust auf mehr macht.

Auch bei anschließenden Essen lässt sich Adobe nicht lumpen … Sehr lecker und belastet nicht :-)

Auch mal nett zu sehen: Das kleine Sit-In mit den Flex Evangelisten. Was macht eine Evangelist ( im Schnitt so 200 Tage im Jahr reisen ) und was will die Community von Adobe. Auch wenn die Runde nicht sehr groß wurde, kam doch eine ordentliche Diskussion in Gange. An dieser Stelle schöne Grüße von „unserem Flex-Camp Eangelisten“ Piotr.

Ich glaub ich geh gleich noch einmal ums Buffet :-)

cheers,
Sebastian

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