Hallo und Humppa,

dieses mal bleiben wir nicht lange weg, und es gibt auch nicht viel zu erzählen. Wir entschwinden für ein Wochenende nach Rügen. Und gucken uns ein wenig die Insel an. Wobei das auch völlig übertrieben ist. Dafür reicht die Zeit gar nicht. Eigentlich haben wir und ein Hotel in Binz und hängen dort ein wenig am Strand ab. Aber wir schaffen es auch einmal an die Steilküste.

Das Wochenende ist mehr ein kleines „Raus“ als eine Reise. Dennoch nicht weniger schön. Wir reisen Freitag mit dem Auto an. Unser Hotel Appartment können wir ab 16 Uhr beziehen. Von Hamburg aus brauchen wir heute schon 4 Stunden. Man merkt, dass an einem Freitag durchaus mehr Leute in diese Richtung fahren. Auch die Hotelrezeption ist voll besetzt.

Wir wohnen im Ostseebad Binz. Einer der größten Orte der Insel. Eine lange Strandpromenade. Sauberer Strand mit überwachten Badeabschnitten. Im Wasser sind aber nicht viele. Das Wetter gibt es heute noch nicht so recht her. Es regnet sogar leicht. Was uns aber nicht von einem Promenaden-Spaziergang abhält. Es gibt hier noch eine schöne Seebrücke. Von hier fährt auch ein Fährschiff die nächsten Orte an. Sehr gut, wenn man die berühmte Steilküste (UNESCO Welterbe) einmal von der Wasserseite aus sehen will. Wir machen das nicht. Wir wandern einen Tag später lieber durch den Wald.

View large Map
Distance: 0km

Was mir sehr positiv auffällt, ist, dass die Promenade wirklich schön gemacht ist. Alles ist sauber. Vieles neu. Wirklich schön. Aber alles ohne dabei zu abgehoben zu sein. Alles noch normale Leute die hier den Strand rauf und runter gehen.

Nach einer Runde den Strand entlang, auch wenn wir noch ein kleines bisschen nass geworden sind, können wir endlich auf unser Zimmer. Weil das Wetter aber nicht dazu anregt nach Draußen zu gehen, genießen wir die Spa-Landschaft im Hotel. Also vor allem den Kindergerechten Pool.

Mehr Urlaub und Entdeckung gibt es am Samstag. Wenn man auf Rügen ist, dann gehört natürlich der Nationalpark Jasmund mit deinen weißen Kreidefelsen zum Pflichtprogramm. Von Binz aus kommt man in ca. 20min mit dem Auto dorthin. Vom großen Parkplatz geht es entweder mit dem kostenpflichtigen Bus hoch zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, oder zu Fuß durch den Wald.

Wir gehen zu Fuß und genießen die Luft und den Wald. Der Königsstuhl ist DIE bekannte Kreidefelsformation hier an der Küste und das Rügen-Motiv schlechthin. Er zählt zu den touristischen Hauptanziehungspunkten auf der Insel. Rund 300.000 Besucher kommen jedes Jahr. So wie wir. Heute hält sich der Besucherstrom aber in Grenzen. Man muss sich nicht durch Massen zwängen.

Die beste Sicht auf den Königsstuhl hat man von der gebauten Schwebebrücke im Nationalpark-Zentrum. Das natürlich kostenpflichtig ist. Direkt nebenan, gibt es die kostenfreien Victoria-Sicht. Mit einem ähnlich guten Überblick. Das wussten wir aber nicht und haben dann wieder zu viel bezahlt. Dafür kann man dann auch noch die Ausstellungen zur Geo-Geschichte der Insel besuchen. Und die ist überraschend gut gemacht. Auch für Kinder.

Wenn die Kinder noch mehr Wandern vertragen, dann könnte man hier auch noch weiter an der Küste entlanglaufen, was sicher eine schöne Erfahrung gewesen wäre. Vielleicht muss man das ansonsten mit der Busfahrt vom Parkplatz kombinieren. Wir gehen auf jeden Fall zurück durch den Wald zum Parkplatz. Der Rest des Tages gehört nochmal Binz, dem Strand und dem Schwimmbad. Der Strand ist aktuell noch nicht überfüllt. Aber die Standbars haben schon geöffnet. Und so lässt sich hier wunderbar eine Feierabendlimonade im Strandkorb oder dem Klappstuhl direkt am Meer genießen. Schwer zu empfehlen.

Am Sonntag ist das kleine Wochenende auch schon wieder vorbei. Wir haben Glück mit dem Wetter. Nach einem guten Frühstück werden nochmal große Sandlöcher am Strand ausgehoben und das Beachlive genossen. Die guten Strandbars machen hier auch schon vor dem Mittag auf. Direkt vom Hotelbuffet an die Strandbar. So lässt es sich auch gut leben.

Und so hatten wir einen tollen Kurzausflug an die Ostsee. Es gäbe hier noch viel mehr zu entdecken. Viele alte Ost-Fabriken und Verfallenes Laden eigentlich zu Fototouren ein. Aber der Ausflug war auch zum Entspannen.-

cheers.
Sebastian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert