Social Media Conference 2011, Hamburg

Social Media ist ja gerade noch im Umfeld von großen Unternehmen ein heißes Eisen. “Facebook. Müssen wir auch machen!” – aber wie ? Was bringt das ? Wie kann ich das messen ?

Weil ich ja so gerne auf Konferenzen gehe um was anderes zu sehen ist die Social Media Konferenz ein toller Anlaufpunkt gewesen. Wie immer: Es kochen alle nur mit Wasser und haben überraschender Weise genau die gleichen Probleme. Fast alle, ein paar bekommen das schon jetzt ganz gut hin, für die funktiert das einfach.

Von daher waren es allg. weniger die Fachvorträge die mich begeistert haben, sondern die Beispiele aus dem realen Leben, die vorgestellt wurden. So z.B. der bekannte Otto-Model Contest. Da läuft es dann eben mal anders als man sich das gedacht hat – social eben. Aber wenn man mit dem Kunden, der im Social Web ja gar nicht mehr so strickt Kunde ist, sondern vor allem ein Kommunikationspartner, ehrlich umgeht und das ganze dann auch mitträgt, kann man eigentlich nur gewinnen.

Auch ein tolles Beispiel: Cinemaxx. Ein ganzes Team kümmert sich hier um die Soziale Seite des Kinobetreibers. Sicherlich ist es hier einfacher oder vielleicht sogar angebrachter mit Social Media zu arbeiten als z.B. im B2B Bereich. Ein tolles Gegenbeispiel lieferte dann aber BASF. Auch hier wird ernsthaftes Social Media betrieben. Aber auch hier mit dem klaren Hinweis – Kostenlos geht das nicht !

Dann doch ein guter Fachvortrag von Frank Dopheide der Social Media vor allem durch den familiären Generationenkonflikt miterlebt. Er erinnert aber nochmal ganz klar, dass es sich im Unternehmensumfeld immer noch ganz klar um die Marke dreht. Letztendlich wird weniger das Produkt verkauft als vielmehr die Marke. Und dazu gehört dann eben auch Social Media. So einfach das jetzt hier wiedergegeben wurde, um so viel besser war der eigentlich Vortrag. Klasse, hat Spaß gemacht!

Ich kann die Social Media Conferenz nur empfehlen. Weniger aus der Sicht des Entwicklers, aber doch sehr für den Entscheider, wenn es darum geht: Was ist Social Media und wie kann mein Unternehmen damit umgehen – sollte es damit umgehen ?

cheers,
Sebastian